Der Lebensherbst – individuell, komfortabel und sicher

Das Wohn- und Pflegezentrum «Tertianum im Lenz» gibt Seniorinnen und Senioren ein neues Zuhause, wo sie ganz nach ihren eigenen Bedürfnissen den Lebensabend verbringen können.

(Bilder: zVg) Zentral und doch ruhig gelegen: Das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz, Lenzburg

(Bilder: zVg) Zentral und doch ruhig gelegen: Das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz, Lenzburg

Hell und freundlich wirkt das Entrée mit anschliessender Cafeteria im Lenzburger Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz. Lounge, Möbel und Wände sind farblich harmonisch aufeinander abgestimmt. Bilder alter Lenzburger Familien und Stadtviertel stechen ins Auge und erinnern an früher. Sie animieren die Bewohnerinnen und Bewohner, sich an ihre eigene Vergangenheit zu erinnern. Und sich gegenseitig Anekdoten über alte Zeiten zu erzählen. «Weisch no?» hört man oft, und dann bricht fröhliches Gelächter aus. «Wir geben den Menschen und ihrer Geschichte ein Zuhause» ist ein Leitsatz, den sich das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz auf die Fahne geschrieben hat. «Unser Team geht auf jede Person und ihren individuellen Background ein», sagt Geschäftsführerin Violeta Kostic dazu. Den Ausdruck «Bewohner» oder gar «Patienten» gibt es in ihrem Vokabular nicht. «Wir nennen die Menschen, die wir betreuen dürfen, Gäste oder Pflegegäste und sehen uns als Gastgeber, um ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen entgegenzukommen.»

Rund um die Uhr zur Stelle
Das 2015 eröffnete Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz verfügt über 38 2 ½-Zimmerwohnungen à 55 m2, fünf 3 ½-Zimmerwohnungen à 72 m2 sowie 59 Einzel und Doppelzimmer in der Pflegeabteilung und 13 Pflegezimmer für Menschen mit Demenz. Das Haus ist fast voll belegt, und man spürt bei Begegnungen und Gesprächen, wie wohl sich alle fühlen. Einsam sein muss hier niemand. In den Wohnungen leben vitale Einzelpersonen und Paare, die ihren Alltag noch selbstständig bestreiten. Der Vorteil zu einem üblichen Neubauappartement besteht darin, dass rund um die Uhr das Team vom Pflegezentrum zur Stelle ist. In jedem Zimmer sind Notfallknöpfe installiert. Wer einen davon bei Unwohlsein drückt, wird innert Minuten von fachkundigem und einfühlsamem Personal betreut. Das gibt ein Sicherheitsgefühl, welches die anwohnenden Senioren und Seniorinnen nicht mehr missen möchten. 2170 Franken kostet die 2 ½-Zimmerwohnung inklusive Nebenkosten und der Bereitstellung des 24-Stunden-Pflegedienstes.Haustiere sind im Lenz übrigens erlaubt.

Flexibles Dienstleistungsangebot
Wer keine Lust zum Kochen hat, kann in der schönen hellen Cafeteria mit Blick auf den bepflanzten Innenhof unter zwei Tagesmenüs und verschiedenen Wochenangeboten aussuchen. Ein kompletter Lunch mit Salat, Suppe, Hauptgang und Dessert kommt auf 18 Franken zu stehen. «Die Cafeteria ist über die Mittagszeit sehr belebt», erzählt Kostic, «man geht gerne aus der Wohnung oder dem Zimmer raus und ist stets unter Leuten.» Wer ab und zu in der Cafeteria tafelt, hat noch einen weiteren wesentlichen Vorteil. Kostic: «Eine regelmässige und ausgewogene Ernährung, wie wir sie bieten, trägt positiv zum Allgemeinbefinden bei.» Und wenn jemand nicht mehr kochen und putzen mag? Für 750 Franken im Monat gibt es ein sogenanntes Wohlfühlpaket, das ein tägliches Mittagessen mit vier Gängen und die wöchentliche Wohnungsreinigung beinhaltet. «Gesundheit ist etwas sehr Persönliches, deshalb legen wir grossen Wert darauf, dass jeder selbst entscheidet, wo und wann Entlastung gewünscht ist», betont Kostic.

Musterwohnung im Tertianum im Lenz

Musterwohnung im Tertianum im Lenz

In jeder Lebenslage gut aufgehoben
Im Pflegezentrum fallen die fröhlichen, warmen Farben auf, die jeder Etage einen Wiederkennungswert geben. Wellnessräume mit grossen Wannen laden zum Bade ein. Pro Etage gibt es einen Aufenthaltsraum, in dem gefrühstückt oder Fernsehen geschaut werden kann. Dazu eine kleine Besucher- und Leseecke mit Sofas und Lounges. Trotz der behaglichen Atmosphäre ist der Schritt, sich in Pflege zu begeben, für viele nicht einfach. «Wir versuchen die Menschen deshalb zu motivieren, in eine der Wohnungen einzuziehen, solange sie noch vital sind», sagt Kostic und fügt hinzu, «sollte einmal der Punkt kommen, an dem sie pflegebedürftig werden, fällt der Wechsel innerhalb des Hauses nicht mehr so schwer. Die Umgebung, die Nachbarn und das Personal sind bereits vertraut.» Am umfangreichen Aktivierungsprogramm, das Ausflüge, Malen, Basteln, gemeinsames Kochen, Kinonachmittage etc. beinhaltet können sowohl Gäste als auch Pflegegäste kostenlos teilnehmen. In der obersten Etage befindet sich eine geschlossene Abteilung für Demenzkranke mit viel Bewegungsmöglichkeiten und einem idyllischen geschützten Garten auf der Dachterrasse, der eine wunderbare Aussicht auf das Schloss Lenzburg bietet.

Niemand wird im Stich gelassen
Die Pensions- und Betreuungskosten in einem Einzelzimmer der Pflegeabteilung belaufen sich für alle auf 135 plus 39 Franken täglich. Dazu kommen die Kosten, die vom Bund je nach Intensität in die Pflegestufen von 1 bis 12 gegliedert sind. Der Gast bezahlt jedoch auch in der höchsten Pflegestufe nie mehr als 21.60 Franken. Seine Höchstauslagen belaufen sich also auf maximal 195.60 Franken pro Tag. Der Rest wird vom Kanton oder der Gemeinde und der Krankenkasse übernommen. Kann jemand die Eigenkosten nicht mehr selber finanzieren, kommen Ergänzungsleistungen von Kanton oder Gemeinde zum Zug, die aufgrund von Einkommen und Vermögen berechnet werden. Auf der Strasse stehen muss im Alter also niemand.

Neu stehen im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum im Lenz zwei voll möblierte Ferienwohnungen zur Verfügung. Sie bieten Angehörigen die Möglichkeit, ihre Eltern in guten Händen zu wissen, während sie im Urlaub sind. Oder einfach mal Probe zu wohnen und sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen.

Ursula Burgherr

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